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Woher kommt eigentlich SOXN-Baumwolle?

Unsere Baumwolle kommt aus Peru. Sie ist über das weltweit führende Textilsiegel zertifiziert und besitzt eine Kennzeichnung. Dadurch können wir nicht nur die Verarbeitung entlang der gesamten Produktionskette nachvollziehen, sondern auch sicher sein, dass es Mensch und Umwelt gut geht. Auch für den Anbau der Baumwolle gelten strenge Bio-Standards, kontrolliert durch IFOAM - einer Vereinigung für ökologische und sozial verträgliche Landwirtschaft mit Sitz in Bonn. Der Weg zum Ursprung unserer Baumwolle, wir rollen von hinten auf.

Sachsen: Design und Stricken

Erste Station

Unsere SOXN werden in Leipzig verkauft. Die Designs entwickeln wir in unserem Atelier in der Karl-Heine-Straße im Westen der Stadt. Hier bestimmen wir auch über das Material, die Farben und Passform der SOXN.

Gestrickt wird unser Sportsocken von einem Familienunternehmen im sächsischen Hohenstein-Ernstthal. Der kleine Ort liegt zwischen Chemnitz und Zwickau. Viele kennen ihn als Geburtsstadt von Winnetou-Autor Karl May oder Motorradrennen auf dem Sachsenring. Was weniger bekannt ist: Die Region West-Sachsen galt einst als Sockenhochburg in der Welt. So kamen Anfang des 20. Jahrhunderts 80 Prozent der Socken weltweit aus Sachsen. Heute produzieren hier nur noch wenige Unternehmen - wie unsere Strickerei, die es mittlerweile seit mehr als 120 Jahren gibt.

Übrigens: Auch unsere Etiketten aus 100 Prozent Altpapier lassen wir in Sachsen bei der Chemnitzer Druckerei Willy Gröer drucken und stanzen.

Thüringen: Färben und Umspinnen

Zweite Station

Der Garn für unsere Socken wird in Thüringen bei Familie Hecht gefärbt - und zwar umweltfreundlich und ohne krebserregende Stoffe. Das Familienunternehmen aus Mühlhausen gibt es schon seit 170 Jahren. Seit fast 20 Jahren sind sie GOTS zertifiziert und gehören damit zu den Öko-Vorreitern in der Region. Die Bio-Baumwolle wird hier nach unseren Vorstellungen eingefärbt. Wir achten darauf, dass dabei keine giftige Chemie zum Einsatz kommt und ressourcensparend produziert wird.

Die Färberei Hecht bezieht die Garne ebenfalls aus einer Fabrik in Thüringen - dem Umspinnwerk Fein Elast in Zeulenroda. Sie spinnen aus dem noch etwas steifen Vorgarn einen elastischen Garn - sogenannten Coregarn. Bei diesem Produktionsschritt kommt Elasthan ins Spiel. Die synthetische Faser ist besonders elastisch und wird mit der Baumwolle umsponnen. Das macht unsere Sportsocke dehnbar, robust und langlebig.

Baden-Würtemberg: Spinnen

Dritte Station

Unser Thüringer Umspinnwerk bekommt den Vorgarn von der Gebr. Otto Baumwollfeinzwirnerei in Dietenheim, Baden-Württemberg. Aus Roh-Baumwolle entstehen hier feine Garne. Die Firma Otto kauft die Baumwolle in Bremerhaven an der deutschen Nordseeküste. Dort kommt sie mit einem Containerschiff in Deutschland an. Über die Qualität der Baumwolle wacht übrigens die Baumwöllbörse in Bremen, eine internationale Schiedsgerichtsstelle.

Peru: Anbau

Vierte Station

Unsere Baumwolle wird aktuell in Peru angebaut - und stammt ausschließlich aus kontrolliert biologischem Anbau. Auf dem sogenannten "Transkations-Zertifikat" ist die Herkunftsregion vermerkt. Die kann sich allerdings auch ändern. Denn je nach Jahreszeit und Wetter schwankt die Qualität der Baumwolle. Damit ihre Beschaffenheit möglichst immer gleich bleibt und die Baumwolle gute Eigenschaften besitzt - wie lange Haltbarkeit und gute Haptik - wird auf unterschiedliche Anbaugebiete zurückgegriffen - und das weltweit. Ausgenommen ist dabei zum Beispiel Baumwolle, die von Zwangsarbeitern im chinesischen Xinjiang geerntet wird.

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